Bevölkerungsprognose

Bevölkerungsprognose

für die autochthone Bevölkerung Österreichs und die Bevölkerung mit Migrationshintergrund - wie ändert sich die ethnische Zusammensetzung der österreichischen Bevölkerung

 

 

Die ethnische Zusammensetzung der österreichischen Bevölkerung hat sich in den letzten 25 Jahren durch die Nettoeinwanderung von mehr als einer Million Ausländern und die seit mehr als 40 Jahren anhaltende, niedrige Fertilitätsrate der autochthonen Österreicherinnen, nämlich 1,3 Kinder pro Frau, grundlegend verändert.

Mai 2014
Rezension:

Nachdem diese Entwicklung in Österreich sowohl von den Regierungsparteien als auch von den meisten Medien verschwiegen wird, war es dem FPÖ-Bildungsinstitut ein wichtiges Anliegen, die neuesten Forschungserkenntnisse dazu in einem wissenschaftlichen Werk zu publizieren.

Der Autor, em. Univ.-Prof. Dr. Herbert Vonach, belegt in der vorliegenden Studie, die eine Aktualisierung und Ergänzung seiner Studie von 2010 darstellt, dass unter den vorherrschenden Bedingungen ein Anwachsen des Anteils der zugewanderten Bevölkerung auf fast 50 % bis zum Jahr 2050 in Österreich zu erwarten ist.

In seiner neuen Studie werden nun zwei Gruppen von Personen mit Migrationshintergrund unterschieden, Personen mit deutscher und nichtdeutscher Muttersprache, da diese Unterscheidung v.a. für die zukünftigen Anforderungen an unser Bildungssystem wichtig ist. Zusätzlich widmet sich der Autor nun der ethnischen und religiösen Zusammensetzung der Migranten und deren voraussichtlichen zukünftigen Entwicklung, wobei er insbesondere auf die demographische Entwicklung der muslimischen Bevölkerung in Österreich eingeht.

Der Autor setzt sich weiterhin mit der Frage auseinander, wieweit diese Entwicklung durch einen Anstieg der Fertilitätsrate der autochthonen Bevölkerung und Zuwanderungs-beschränkungen noch beeinflussbar ist. Nur wenn innerhalb der nächsten beiden Jahrzehnte eine Fertilitätsrate von annähernd zwei Kindern pro autochthoner Österreicherin erreicht und die weitere Zuwanderung drastisch einschränkt wird, besteht die Aussicht, dass die autochthonen Österreicher auch zukünftig wenigstens die Bevölkerungsmehrheit im eigenen Land bleiben können. Diese Chance gilt es zu nutzen, vor allem durch entsprechende Maßnahmen im Bereich der Zuwanderungs- und Familienpolitik.

Nach den Ergebnissen der Studie erscheint aber unvermeidlich, dass Wien - wo bereits heute der Anteil an Volksschülern nichtdeutscher Muttersprache 57 % ausmacht - in spätestens 10-15 Jahren von mehrheitlich fremdsprachlichen Zuwanderern bewohnt sein wird.

Werfen Sie einen Blick in die Szenarien der Bevölkerungsentwicklung in Österreich!

 

Diese Publikation ist leider vergriffen.




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